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Nikolaus Groß erhielt 1927, nachdem er als Bergmann, Sekretär beim Gewerksverein christlicher Bergarbeiter in Essen sowie als Leiter des Bezirkes Sachsen der selbigen Gewerkschaft tätig war, in Mönchengladbach die Stelle eines Redaktionsgehilfen. Kurz darauf wurde er Redakteur bei der westdeutschen Arbeiterzeitung, dem Presseorgan der katholischen Arbeitervereine. 1929 wurde die Zentrale der katholischen Arbeiterbewegung (KAB) nach Köln verlegt. So kam Nikolaus Groß, ebenso wie Bernhard Letterhaus nach Köln. Er bezog ein Haus in der heutigen Nikolaus-Groß-Straße ( Ketteler-Haus ). Von diesem Tag an kämpfte Groß im Widerstand gegen das Hitlerregime, wurde am 20.Juli 1944 nach dem Hitlerattentat verhaftet, in das KZ Ravensbrück gebracht und 1945 in Berlin durch den Strang hingerichtet. 1987 wurde Nikolaus Groß durch den Vatikan selig gesprochen. Zur Straßenbenennung: 1948 wurde die seit 1916 benannte Rheydterstraße zu Ehren von Nikolaus Groß in seinen Namen umbenannt. Sie liegt im ehemaligen ersten Festungsrayon, jenseits des Krefelder Walls, dessen Straßen mit Namen nach nordwestlich von Köln gelegenen Orten benannt worden waren. [[Kategorie:Widerstandskämpfer]]
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