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Prof. Dr. Herbert Lewin wurde am 01.04.1899 in Schwarzenau geboren. Er war ein großartiger Arzt und später Verbandsfunktionär. Zunächst arbeitete er in der jüdischen Poliklinik in Berlin. Dann zog er nach Köln und war dort ab 1937 Chefarzt in einem jüdischen Krankenhaus. 1941 wurde er in KZ-Haft genommen, wo er bis 1945 blieb. Nach seiner Befreiung 1945, zog er direkt zurück nach Köln. 1949 wurde er dann Chefarzt einer Frauenklinik in Offenbach. 1952 erhielt er seinen Professortitel und 1955 wurde er zum Präsidenten des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Hessen. Des weiteren arbeitete Lewin von 1963-1969 im Direktoriumsvorstand des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu dessen Gunsten er 1967 seinen Chefarzt-Job aufgab. Nach seinem Tode am 21.11.1982 in Wiesbaden, wurde im Mai 1986 in Köln-Lindenthal die Haedenkamp-Straße in Herbert-Lewin-Straße (nach ihm) umbenannt, als Lohn für sein Engagement im Sinne der deutschen Juden. Doch leider stieß die Entscheidung der Stadt auf Widerstand in Teilen der Öffentlichkeit. [[Kategorie:Jüdische_Kölner_Bürger]]
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